Zu unserer Gruppe gehören Menschen mit verschiedenen Lebensweisen. Einige von uns sind homo-, bi- oder pansexuall. Ein Teil der Mitglieder ist heterosexuell, wieder andere definieren sich nicht als Mann oder Frau. Es gibt kaum eine Lebensweise, die in unserer Gruppe nicht vertreten ist oder für die kein Platz wäre. Alle, die aktiv etwas zu unserer Arbeit beitragen möchten, sind herzlich willkommen.

"Warum ich beim Aufklärungsprojekt mitmache"

Ein Teil unseres Team stellt sich vor:

madl klHallo, ich bin Madlen (28) und liebe Frauen ....

Im Projekt engagiere ich mich, weil es gerade für Jugendliche wichtig ist zu lernen, unbefangen und ohne Vorurteile mit Sexualität umzugehen. Für mich bedeutet "cool sein" Unterschiedlichkeit zu akzeptieren und Homosexualität als das zu begreifen, was es ist ... was ganz Normales halt.

mat klIch bin Matthias und 31 Jahre alt.

Homosexualität als Thema in die Schule zu bringen - das ist mein Grund, bei miteinanders zu arbeiten. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es in Schulbüchern und im Unterricht nur eine heterosexuelle Welt gibt. Aber ohne (Vor-)Bilder fühlen sich Jugendliche schnell verloren. Hier setzen wir an und zeigen, dass auch "anders" sein ganz normal ist!

anja klHallo, ich bin Anja, 32 Jahre alt und l(i)ebe polyamor.

Ich führe polyamore Beziehungen und verliebe mich in Menschen aller Geschlechter. Polyamorie bedeutet, dass ich mehrere Menschen zur gleichen Zeit lieben kann. Alle Liebsten wissen voneinander und akzeptieren sich, das ist das Entscheidende an Polyamorie und der Unterschied zu einer offenen Beziehung.
Ich bin bei miteinanders, weil ich gern alternative Lebens- und Liebesformen sichtbar machen möchte.

danklHallo, ich bin Daniel, Jahrgang '79 und lebe zusammen mit meinem Mann.

Ich bin bei miteinAnderS, um mit Jugendlichen über die Vielfalt des Lebens zu reden. Dabei wünsche ich mir, dass wir Alle toleranter & respektvoller zusammen leben und Jeder mit seinen Vorstellungen glücklich werden kann

marcus klIch heiße Marcus und ich will sexuelle Vielfalt in der Schule.

Menschen, die lesbische, schwule, bisexuelle, trans* oder intergeschlechtliche Personen kennen, weisen weniger negative Einstellungen auf, als jene, die keine dieser Personengruppen kennen.

Angesichts der Tabuisierung von LSBT*I in Schulen, die auf eine noch immer mangelnde Akzeptanz in der Gesellschaft hinweist, und hinsichtlich der fehlenden Sensibilität der meisten Lehrkräfte bezüglich dieser Thematik bieten wir als externe Vertreter_innen durch Schulbesuche direkte Erfahrungsräume für Lernende.